

Wer über „Change Communications“ oder auch „Krisenkommunikation“ spricht, befasst sich im eigentlichen Sinne mit der Kommunikation als negativ empfundener Sachverhalte. Die von den Bezugsgruppen und Stakeholdern gelernte Normalität wird außer Kraft gesetzt und man muss sich unvermittelt mit Gefahren und Risiken auseinandersetzen, vor denen man sich zuvor nicht zuletzt durch das betreffende Unternehmen und seine Führung geschützt fühlte.
Unabhängig von der Frage, ob es um eine Krise geht, die durch einen Unfall ausgelöst wird oder um die Kommunikation von schmerzhaften Maßnahmen im Rahmen einer Restrukturierung oder Unternehmensübernahme: Entscheidend ist, alle Stakeholder frühzeitig auf einen klaren Wissensstand zu heben und die Konsequenzen soweit wie möglich zu erläutern.
Die Angemessenheit von Tonalität und Haltung ist ausschlaggebend für die erfolgreiche Kommunikation. Angemessenheit ist dabei keineswegs gleichzusetzen mit Opportunismus gegenüber den jeweils dominierenden Erwartungen. Führung wird gerade dann sichtbar und wirksam. Angemessenheit heißt im Gegenteil: die eigene Integrität dort zu verteidigen, wo sie unbeschadet ist, und dort wiederherzustellen, wo sie beschädigt wurde.
Wir beraten und unterstützen Sie in publizistischen Krisen und Change-Prozessen auch sehr kurzfristig. Und wir erarbeiten mit Ihnen Krisenszenarien und Drehbücher, mit denen Sie sich auf Krisen Change-Prozesse vorbereiten können. Durch unser jahrelanges Engagement im Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (dnwe) sind wir besonders vertraut mit der Kommunikation in Phasen, in denen ein Unternehmen in einem ethischen und legitimatorischen Dilemma steckt.