Lufthansa Cargo: Vorreiter in Sachen Sicherheit

Die Anschläge auf das World Trade Center im Jahre 2001 machten die neue Qualität terroristischer Bedrohung deutlich. Regierungen auf der ganzen Welt reagierten kurzfristig mit neuen Auflagen und Bestimmungen. Vor allem die Luftfrachtindustrie sah sich einer Vielzahl von neuen oder verschärften Gesetzen gegenüber, musste ihre Sicherheitsprozesse neu definieren und technische Systeme anpassen.

Heute stellt sich die Frage, wie sich für die Luftfracht eine dem Passagierverkehr vergleichbare Sicherheit herstellen lässt. Oder werden eher unterschiedliche Standards der Sache gerecht? Die Antwort der Lufthansa Cargo AG auf diese Frage lautet: „Nein!“ Sowohl aus grundsätzlichen als auch aus praktischen Erwägungen kommen nur einheitliche Sicherheitsstandards infrage. Doch US- und EU-Behörden sind sich über die richtigen Maßnahmen auf dem Weg dorthin nicht immer einig. So gelten auf den verschiedenen Seiten des Atlantiks heute unterschiedliche Regelungen und Fracht muss kostenaufwändig nachüberprüft werden.

„Security First“ als Philosophie
Um der Debatte um Sicherheitsstandards und -maßnahmen neue Impulse zu geben, initiierte die Lufthansa Cargo AG die Cargo Security Conference 2007 – eine Plattform für den Meinungsaustausches und die Diskussion über gemeinsame Interessen der verschiedenen Marktteilnehmer. Das Symposium stieß auf großes Interesse: Rund 200 Entscheider und Multiplikatoren aus der Logistikbranche trafen im September in Frankfurt zusammen, um über aktuelle Trends und Zukunftsperspektiven zu diskutieren.

Einheitliches Sicherheitsniveau
Renommierte internationale Experten referierten auf der Cargo Security Conference 2007 über aktuelle Bedrohungsszenarien durch Terror und Kriminalität, über bestehende und kommende Regularien, über Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen und über wirtschaftliche Aspekte von Security. Einigkeit bestand am Ende darin, dass sich Sicherheit in der Luftfrachtbranche durchgehend auf einem hohen Qualitätsniveau bewegen muss – unabhängig vom jeweiligen Transportmittel, vom Dienslleister, von Zeit und Ort. Um das zu erreichen, so das Fazit, muss der Dialog innerhalb der Branche ausgeweitet werden.

SCRIPT unterstützte die Airline nicht nur bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung, sondern konzipierte auch Inhalte und Ablauf.