
Das FORUM FAMILIE STARK MACHEN (FFSM) ist als gemeinnütziger Verein ein überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von Menschen, welche die Zukunft von Familien- und Generationenbeziehungen aktiv gestalten wollen: www.familie-stark-machen.de
Zentrales Projekt ist das GENERATIONEN-BAROMETER. Es gibt Antworten auf die Frage: Wie sieht es aus, wenn der demografische Wandel im Alltag der Menschen ankommt? SCRIPT hat die Idee zum GENERATIONEN-BAROMETER in das FFSM eingebracht. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung eines prominenten Kuratoriums gelang es bald, die Finanzierung einer ersten großen Studie sicherzustellen.
Zentrales Element des GENERATIONEN-BAROMETERs ist eine demoskopische Großstudie, durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), die alle drei Jahre wiederholt wird. Als periodisches Messinstrument und auf Grundlage eines standardisierten Fragebogens spürt die Studie Klimaveränderungen zwischen den Generationen auf und generiert im Zeitverlauf Vergleichswerte. Mit rund 70 Fragen unter anderem zu dem Themenkomplex „Generationen in Gesellschaft und Familie“ knüpft das GENERATIONEN-BAROMETER dabei an die Herausforderungen des demografischen Wandels an und dokumentiert den Umgang der Menschen damit.
Das GENERATIONEN-BAROMETER initiiert und begleitet die öffentliche und die private Beschäftigung mit der Veränderung der Generationenbeziehungen. Es versteht sich als neutrale und unabhängige Diskussionsgrundlage für die interessierte Öffentlichkeit und soll den Blick für die wirkenden Kräfte und die Besonderheiten dieser geschichtlich einmaligen Entwicklung schärfen.
Die zentralen Ergebnisse des GENERATIONEN-BAROMETERs 09 präsentierte das FFSM unter großer Medienresonanz (siehe Tagesschau und heute) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kuratoriumsmitglied Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen im April 2009 in Berlin. Die Kernbefunde: Wo Familien viel Zeit miteinander verbringen, wo die Mitglieder Zuneigung und Liebe erfahren, dort ist der Zusammenhalt besonders groß und weniger Eltern klagen über Erziehungsprobleme.
Dazu der FFSM-Vorsitzende Prof. Dr. Hubertus Brantzen: „Wie die erste Erhebung im Jahr 2006 zeigt das GENERATIONEN-BAROMETER 09 deutlich, dass die Situation der Familien in der Breite nicht dem überwiegend düsteren Bild in der Öffentlichkeit entspricht. Natürlich wird in Familien auch manchmal gestritten. Aber das bestimmt in der Regel nicht das meist gute Klima: Die Mitglieder verbringen viel Zeit miteinander. Sie schätzen gemeinsame Mahlzeiten, tauschen sich aus, unternehmen viel zusammen und verstehen sich gut. Wer Erziehungs- und Schulprobleme angehen will, muss die Familien stärken.“
Das GENERATIONEN-BAROMETER ist auf dem Weg, ein wichtiger Bezugspunkt der Debatte über den demografischen Wandel zu werden. Unter dem Dach des GENERATIONEN-BAROMETERs plant das FFSM mit Unterstützung weiterer Kooperationspartner zusätzliche Aktionen, um die öffentliche Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel anzuregen. Das GENERATIONEN-BAROMETER ist also eine fortlaufende Studie und publizistisches Instrument zugleich.